Beginn einer Familienforschung:

 

Sammeln nach dem Prinzip WIE? WAS? WO?:

Wie beginne ich? Ich stelle zuerst fest, was ich schon habe. Das führt dann gleich zu dem WAS - ich fange mit einer Vorsortierung an: Fotos, Fotoalben, Urkunden. Ein zweites Wie ist: Das Gespräch suchen mit so viel  Familienmitgliedern wie möglich. Erste Befragungen können schon zu Verwandten führen, die man vielleicht bisher noch gar nicht kannte. Das wäre dann schon mein Wo: in der Familie und dann in Archiven.

WO: Zunächst ist zu erforschen, wo Urkunden, die nicht in der Familien sind, gefunden werden könnten. Also sind Kirchenbücher und Standesämter zu suchen. In welchen Kirchengemeinden und Standesämtern könnten Hinweise zu finden sein und welche Archive bewahren Unterlagen auf.

Meine Hilfsmittel sind Familienfragebogen und möglicherweise ein Karteikarten-System, ein Computer, ein Familienforschungsprogramm und etliche Speichersysteme! Wichtig ist auch ein Notizheft oder Block, in dem sämtliche Adressen notiert werden, die für die eigene Familienforschung wichtig sind.

Pro Familie sollte ein Ordner angelegt werden. Hier werden die primären Unterlagen gesammelt. Es wird sich später zeigen, ob ein zweiter notwendig wird.

Hinzu kommt noch ein Ordner für sekundäre Unterlagen wie Ortsbeschreibungen, geschichtliche Daten, die für die Familienchronik bedeutsam sind. Es können auch Geschichten und Anekdoten aus mündlichen und schriftlichen Überlieferungen gesammelt werden.

Unerlässlich ist ein Ordnungsystem für Fotos. Originalfotos sollten gescannt und dann sicher in Fotoalben (säurefreier Karton) oder Kästen (ebenfalls säurefrei in Fototaschen) aufbewahrt werden.

 

Sicherungen: Es fängt schon bei der Papierauswahl (alterungsbeständig!) und den Schreibutensilien (dokumentenecht!) an. Und für PCs externe Speichermodule! Wichtig sind mehrere Sicherungen auf unterschiedlichen Modulen. Sehr zu empfehlen ist auch eine externe (mobile) Festplatte, die nur der Familienforschung vorbehalten ist.


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